
Über den Autor
Warum der Name Morningstar?
Morningstar ist mehr als ein Name – er ist ein Symbol und ein mythologischer Spiegel. Er verweist auf die Vorstellung, dass Licht und Dunkelheit keine Gegensätze sind, sondern zwei Gesichter derselben Wahrheit. Moral verläuft selten in klaren Linien, und vieles, was als Licht erscheint, wirft lange Schatten – ebenso wie aus Dunkelheit Erkenntnis entstehen kann.
Der Name steht für Wandel, Rebellion und Erkenntnis. Für den Stern, der fällt, und jenen, der den Morgen ankündigt. Für die Frage, wer wir sind – und wer wir sein könnten, wenn wir bereit sind, uns selbst zu hinterfragen.
Denn manchmal muss man erst durch die tiefste Finsternis gehen, um das eigene Leuchten zu erkennen.

10 Fakten über den Autor
- Seit 1999 tief in den Welten von Diablo verwurzelt – aktuell in Diablo IV, mit über 10.000 Stunden Spielzeit.
- Langjähriger Dungeons & Dragons Dungeonmaster, gelegentlich aber auch selbst als wagemutiger Abenteurer unterwegs.
- Spielt seit über 28 Jahren E-Gitarre.
- Leidenschaftlicher Metalhead, mit einer besonderen Vorliebe für Mittelalter- und Nordic-Folk-Klänge.
- Baut und bemalt mit großer Hingabe Tabletop-Miniaturen – von Middle-earth über Age of Sigmar bis Warhammer 40.000.
- Arbeitet als Audio Engineer und betreibt ein eigenes Tonstudio sowie einen Hörbuchverlag.
- Lieblingsband: Children of Bodom.
- Fiktiver Lieblingscharakter: Lilith aus dem Diablo-Universum.
- Lieblingshorrorfilme: die Conjuring-Reihe.
- Lieblingsbücher: Der Herr der Ringe (inklusive ausgedehnter Landschaftsbeschreibungen), die Diablo-Romane sowie die Lore-Bücher aus dem Magic: The Gathering-Universum.

Steckt in seinen Büchern eine tiefere, metaphorische Botschaft?
In Elijah Morningstars Geschichten verbirgt sich weit mehr als nur eine Handlung. Sie halten der Welt – und vielleicht auch uns selbst – einen Spiegel vor. Zwischen Schatten und Licht, Opfer und Täter, Macht und Ohnmacht verschwimmen klare Grenzen, und vieles entzieht sich einfachen Antworten. Leserinnen und Leser werden sich in bestimmten Momenten wiedererkennen – nicht nur im Angenehmen, sondern auch im Verstörenden.
Fantasy ist dabei kein reines Entkommen aus der Realität, sondern ein Weg, sie unter einer anderen Maske zu betrachten. Was man dort findet, kann erschüttern – aber ebenso befreien. Denn echte Geschichten stellen Fragen, statt sie zu umgehen, und wirken oft genau dort am stärksten, wo sie unbequem werden.
Warum Dark Fantasy?
Dark Fantasy ist für Elijah Morningstar der ehrlichste Ausdruck dessen, was Geschichten leisten können. Sie vereint die Schönheit, Magie und Größe epischer Fantasy mit dem Unbehagen und der Intensität des Horrors – mit jenen Fragen, die man im Alltag gerne verdrängt. Aus dieser Verbindung entsteht etwas Dunkelschönes und Vollständiges.
Seine Welten sind zugleich wunderschön und schrecklich, so widersprüchlich wie das Leben selbst. Die Figuren sind zerrissen, weil sie kämpfen müssen, zweifeln, verlieren und scheitern. Dunkelheit ist dabei keine bloße Kulisse, sondern spürbare Präsenz. Geschichten sollen nachhallen, Unruhe erzeugen und berühren – nicht verführen. Stark, episch und emotional, ohne Beschönigung.
















